Die Begleithundeprüfung (kurz BH) ist eine Grundprüfung im Hundesport, die das Ziel hat, die Alltagstauglichkeit und soziale Verträglichkeit eines Hundes zu bewerten. Sie ist Voraussetzung, um an vielen weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B. im Agility oder Schutzhundesport, teilnehmen zu können.
Unterordnung
Der Hauptteil der Prüfung umfasst die Unterordnung. Hier sind 3 Laufschemata zu absolvieren (siehe Zeichnung unten). Der Prüfer bewertet die Fußarbeit, die angeleint und später unangeleint wie auch in verschiedenen Tempi und Richtungswechsel erfolgt, sowie die Grundkommandos Sitz, Platz und Hier. In einer Gruppe von Menschen soll der Hund ebenso im Fuß bleiben und nicht auf den Menschen negativ reagieren. Der Hund soll mit Freude die Aufgaben mit dem Menschen erledigen. Während die einzelnen Laufschemata absolviert werden liegt ein Hund auf der Seite ohne Leine und entferntem Besitzer ab. Die Plätze werden dann getauscht sodass auch der andere Hund zum Abliegen kommt. Dabei steht der Hundeführer mit dem Rücken einige Schritte vom Hund entfernt.
Verkehrsteil / Verhaltenstest
verfasst von Barbara Fink (c). Der Inhalt basiert auf jahrelanger Erfahrung mit Hunden und Ausbildung und wurde nicht tierärztlich oder behördlich bestätigt.